Gesundheit

2018 – Neuer Job und ein Arbeitsverkehrsunfall mit ungeahnten Folgen…

Tja vor einem Jahr hätte ich nicht mal daran gedacht, dass ich hier sitze und meine Unfallgeschichte erzähle. Viel mehr wollte ich meiner Lieben und besten Freundin meinen Blog geben, dass sie hier ihre Geschichte erzählen kann. Aber das Leben hat manchmal eben andere Pläne wie ich 2014 mit dem plötzlichen Tod meines Vaters schon lernen musste… und es fragt auch nicht immer ob man das möchte… Klingt ziemlich philosophisch oder? Naja, es gibt eben Situationen die sich mit der Philosophie des Lebens besser beschreiben lassen…

So wo fang ich den an. Am Besten am Anfang der ganzen Miesere… wie der Titel schon vermuten lässt – für mein damaliges Auto (Mini Cooper, silber) sowie für mich ging die Sache nicht sonderlich gut aus. Wobei man trotzdem sagen muss, ich hatte irgendwo wohl doch noch einen Schutzengel der noch schlimmeres verhindert hat…. wie dramatisch ich weiß… aber manche Menschen reizt auch gerade das an einem Film… nur, dass das eben kein Film ist sondern mein aktuelles Leben…

Also das Jahr 2018 fing damals für mich nicht so rosig an – ich war zu der Zeit arbeitslos, hatte zwar ein Jobangebot einer Krankenkasse bekommen, jedoch heißt es eben auch hier: Vitamin B und intern vor extern. Die Abteilungsleiterin wollte mich unbedingt, so dass ein Krieg in dieser Abteilung ausbrach aber eben nicht zu meinen Gunsten entschieden wurde. Das hatte mich natürlich gefrustet und ich war längere deprimiert… Im April gab es ein neues Projekt der Agentur für Arbeit, welches mir auch sehr geholfen hat mein Selbstbewusstsein aufzubauen.

Mein Selbstbewusstsein wurde so sehr gepusht, dass ich es wagte mich bei unserem regionalen Boulevardblatt „Echo“ als Volontärin zu bewerben. Und siehe da, ich habe im Vorstellungsgespräch beide, den Redaktionsleiter und den Stellvertretender Redaktionsleiter überzeugt. Einen Tag später kam die Zusage. Natürlich hab ich mich gefreut, sehr sogar. Ich dachte haha euch werd ich es zeigen, von wegen mein Studium wäre verschwendete Zeit gewesen.. Ja ich hatte sehr viele Kritiker die nicht verstanden weshalb ich nach dem Studium noch eine kaufm. Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement machte. Ganz einfach weil ich es wollte und es greifbarer ist als Journalistin ohne Vitamin B und irgendwelche Beziehungen. Obwohl ich auf einer privaten Hochschule mit Einfluss in Stuttgart studiert hatte.

Jedenfalls trat ich am 02. Mai 2018 meine neue Stelle an. Ich muss dazu sagen, dass gerade was AGs angeht, ich am Anfang eher zurückhaltend bin und lieber die Lage beobachte und bewerte, denn ich bin ein sehr kommunikativer Mensch was manchmal eben auch negativ beim Gegenüber ankommt. Zu Glück bin ich aber auch emphatisch genug das meistens zu merken… Bei diesem AG merkte ich aber zu Anfang überhaupt nichts. Das böse Erwachen kam erst mit der Zeit.

Am ersten Tag durfte ich gleich meine Kollegin zu einer Story über „Lost Places“ begleiten, das fand ich ja schon mega spannend, denn ich wusste nicht mal, dass es sowas auch in unserer Region gibt. Danach ging’s dann in die Fußgängerzone nach Heilbronn um die Passanteninterviews für die Printausgabe zu machen. Das war natürlich teilweise frustrierend… jeder der das schon mal machen musste weiß wovon ich spreche. Das schwierigste waren nicht die Interviews selbst sondern die Tatsache, dass die Passanten Name, Wohnort und ein Bild – also ihre ganzen Persönlichkeitsdaten hergeben mussten. Viele die ich in dieser Zeit angesprochen habe, hätten gerne mitgemacht, aber eben nicht mit Bild.

Und so kam es schon mal vor dass ich ganze vier Stunden oder im Sommer war es auch mal noch länger durch HN gelaufen bin und mit Ach und Krach meine sechs Kandidaten zusammen bekommen habe. Bei so einer Aufgabe spielt auch Glück eine sehr große Rolle und eben auch das „Zugehen“ auf Menschen, was eben nicht jedem liegt. Nach meinem Unfall gab es eine Zeit da konnte ich das auch nicht mehr und musste mich vorher regelrecht dazu überreden und allen Mut den ich habe zusammen nehmen. Wenn ich so recht überlege, ich hatte regelrecht Panik davor, besonders als es Richtung Ende ging und ich psychisch (dazu komme ich noch) also körperlich total am Allerwertesten war. Nein anders lässt sich das wirklich nicht mehr ausdrücken…

Aber ich schweife mal wieder ab. So ging das die nächsten zwei Wochen lang, jeden Tag. Bis zum Tag X der mein Leben in einer Art verändern sollte, dass mir Hören und Sehen vergeht. Und dieser Tag war der 14.05.2018. Zwei Wochen nach meinem 30. Geburtstag. Um ca. 14 Uhr machte es auf einer Kreuzung in der Austraße 155 in Heilbronn ganz entsetzlich RUMMMMS und KRACH! Ein linksabbiegender Mini (meiner) kollidierte mit einem aus dem nichts auftauchenden, geradeausfahrenden Mazda ungebremst. Ich bremste wenigstens noch … brachte aber auch nichts mehr. Noch heute kann ich die Bilder des Unfalls genau abrufen und höre noch den Knall… (und wenn jemand von rechts kommt, zucke ich immer zusammen… dennoch fahre ich jetzt noch vorausschauender)

dieser Anblick schmerzt immer noch sehr …er sieht wirklich aus als hätte er Schmerzen… das sagte auch meine Oma als sie ihn sah…

Die Fahrerin des Mazdas sagte vor Ersthelfern aus, sie dachte ihr würde es noch über die Kreuzung reichen und dass sie mich nicht gesehen hätte. Mal ehrlich, als ich losfuhr hatte ich grün und Kreuzung war frei. Wenn ich sie gesehen hätte, wäre ich doch nicht losgefahren.. ich liebte meinen MINI, den wollte ich doch nicht riskieren.. Außerdem ist sie doch diejenige die Geradeaus fährt, wie kann man mich denn bitte übersehen, außer sie war in Gedanken oder mit ihrer Tochter im Rücksitz beschäftigt…

Leider hatte ich jedoch keinen Pfeil in der Ampel, sonst hätte die Sache anders ausgesehen, denn diese Kreuzung hat es in sich:

Linksabbieger und Geradeausfahrer haben beide zur gleichen Zeit grün d.h man muss dort im Normalfall mehr als eine Phase warten bis man es vielleicht mal über die Kreuzung schafft. Nicht selten gibt es dann auch noch PKW-Fahrer die anstatt ihre eigenen grauen Zellen zu benutzen, das Denken ihrem Auto überlassen und an besagter Kreuzung ganz dreist schon bei signalrot noch drüber preschen als würden sie gerade das Rennen ihres Lebens fahren… An dieser Stelle wäre dann noch zu erwähnen, dass dort eigentlich nur 50km/h erlaubt sind. Die Betonung liegt hier bewusst auf eigentlich…

Aber wie dem auch sei. Sie muss wohl ihre Aussage bei der Polizei geändert haben, denn ich bekam nicht nur die volle Schuld, sondern stand auch, nachdem sie mich aus meinem Auto herausgeholten hatten ( meine Karosserie hatte es komplett verzogen) unter extremen Schock. Ich weiß noch als ich im Auto saß was mir da durch den Kopf gegangen ist. Nach dem Aufprall war es erstmal totenstill. Ich sah an mir herunter, sah kein Blut oder sonst was. Das war schon mal gut. Dann sah ich ich geradeaus, sah das andere Auto und hörte meine Unfallgegnerin sprechen auch unteranderem das mit „ich dachte mir reicht es noch rüber.“ wieder Erleichterung, d.h ich bin also nicht Schuld dachte ich…. da konnte ich doch etwas entspannter sein. Als sie mich allerdings aus meinem Mini geholten hatten wars dann mit der Entspannung wieder vorbei, als ich mein geliebtes Auto sah. Ich schrie, ich tobte bis mir einer der Ersthelfer eine gepfeffert hatte. Erst da merkte ich auch, dass ich keine Brille mehr trug. Und danach realisierte ich auch langsam wirklich was hier passiert war. Mein Auto war ein wirtschaftlicher Totalschaden und ich musste mich beherrschen, dass ich nicht an Ort und Stelle zusammenbreche. Mir war schlecht, ich zitterte am ganzen Leib und heulte wie ein Schlosshund. Das einzige was ich der Polizei noch sagen konnte war, dass ich ohne einen Anwalt nichts sage… das war wohl im Nachhinein gesehen ein riesiger Fehler. Aber naja… ich weiß auch bis heute nicht mehr was ich da bei dem Polizisten unterschrieben hatte. Ich weiß nur noch, dass mich meine Volokollegin beschützt hatte und den Abschleppdienst wütend abwimmelte, der wissen wollte ob ich mit ihm mein Auto zum Autohaus fahre. Als hätte ich nichts besseres zu tun…

Nachdem ich mich wieder einigermaßen gefangen hatte, kam dann endlich auch meine Mutter, die ich gleich nachdem Unfall kontaktiert hatte, um mit mir ins Krankenhaus zu fahren, denn der Krankenwagen war plötzlich einfach weg. Im Krankenhaus angekommen, ging’s mir dann schon wieder noch etwas besser. Es gab nur einen Moment in dem ich mich nicht mehr getraute zu Atmen. Da lag ich gerade auf der Liege und eine Sonographie meiner Organe wurde gemacht. D.h es standen zwei Assistenzärzte vor dem Bildschirm und murmelten mit todernstem Blick vor sich hin was sie sich gerade von mir ansahen… Ich dachte nur so: egal wenn sie was finden, ich bleib nicht hier, nein ich geh wieder heim … auf keinen Fall bleibe ich hier… als ich dann die erlösenden Worte hörte, alles in Ordnung, konnte ich entspannt zum Röntgen weitergehen.

Auch hier gab es wieder einen Schreckensmoment nachdem sie mich nochmals Röntgen mussten.. irgendwas stimmte also nicht. Auch hier kam nach kurzer Wartezeit wieder Entwarnung. Somit wurde ich mit zwei Tabletten und einem Brief sowie einer Krankmeldung heimgeschickt. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht mal was ich hatte. Später am Abend kamen dann die Schmerzen. Und was für welche.

Meine gesamte HWS fühlte sich an als hätte ich im Fitnessstudio Gewichte heben mit ihr trainiert… Da wusste ich plötzlich, dass ich evtl doch ein ordentliches Schleudertrauma erlitten haben könnte… zu dieser Zeit konnte ich mit HWS-Distorsion überhaupt nichts anfangen. Meiner Freundin die zu der Zeit noch Medizinstudentin war, schickte ich meinem Befund. Sie gab mir auch den Tipp, dass ich mir einen Schal umbinden und wenn die Schmerzen nachlassen nicht in die Schonhaltung gehen solle. Leichter gesagt als getan. Die folgenden Tage war ich froh dass ich die Tabletten hatte. Jede Bewegung tat weh. Der Muskelkater war doch recht ordentlich. Ich wollte gar keine unbewussten Bewegungen machen und vermied es auch tunlichst zu lange mein Handy zu benutzen.

So vergingen die restlichen Tage. Am Wochenende kam dann wie es damals immer der Fall war, mein Freund zu mir, den ich unter Woche leider nicht sehen konnte. Es war natürlich klar, dass Aktivitäten mäßig nur Spazieren gehen und Pokemon Go spielen, sowie Filme schauen, drin war. Ich war ja immerhin krankgeschrieben. Mir ging’s an dem Wochenende allerdings schon wieder besser, bis zum Pfingstmontag. Was war geschehen? Meine Welt fing sich plötzlich an zu drehen… zwar nur kurz und auch nur am Anfang, danach folgte eher ein Druck im Kopf und mir wurde flau.

Ich wurde morgens aus dem Tiefschlaf heraus mit einem Ruck wach, Saß kerzengerade im Bett, hatte einen üblen Puls und kalten Schweiß. Ich zitterte am ganzen Körper, ich hatte Panik, Angst und wusste trotzdem nicht was mit mir geschehen war.

Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, wollte ich weiterschlafen, also legte ich mich wie zuvor auch, auf die linke Seite. Das bereute ich nach drei Sekunden sofort und schnalzte wieder hoch. Ich versuchte es ein drittes Mal mit dem gleichen Ergebnis. Mir wurde schwindelig und übel. Natürlich weckte ich auch meinen Schatz, der bis dahin noch seelenruhig geschlafen hatte. Er nahm mich in den Arm und versuchte mich ebenfalls zu beruhigen. Nachdem Aufstehen setzten dann im Laufe des Tages wieder heftige Kopfschmerzen ein. Ich schrieb meiner Freundin und sie riet mir wieder in die Notaufnahme zu gehen, jedoch hatte ich am nächsten Tag sowieso wieder einen Termin bei meiner Hausärztin somit entschied ich mich dagegen.

Vielleicht war das auch ein Fehler, ich weiß es nicht aber ganz ehrlich ich würde es wieder so machen, denn ich habe eine Krankhausphobie… als dreijährige musste ich jeden Tag mit meiner Oma in Krankenhaus weil sie meinem Opa sehen wollte. Tja und weil ich noch nicht alleine bleiben konnte, musste ich mit. Dies hat mich wohl unterbewusst so geprägt, dass ich nicht mal in die Nähe eines solchen Gebäudes gehen möchte und wenn doch ,dann auch nur für gute Freunde die mir wichtig sind…

Meine Ärztin meinte dann am nächsten Tag, dass das ganz normal sei und ich eben Geduld haben müsse, dann würde dieser Schwindel auch wieder weggehen. Es sei eben ein Schleudertrauma, das würde seine Zeit dauern aber in zwei Wochen wäre wieder alles in Ordnung. Spoileralarm: Wurde es nicht- ganz und gar nicht. Sie schrieb mich nochmal eine Woche krank und wenn noch etwas sein sollte, solle ich zum Orthopäden gehen.

Denn besagte zwei Wochen später hatte ich das gleiche Erlebnis im Bett wieder – nur mit dem Unterschied, dass ich auf dem Rücken lag. Und hier beginnt meine Odyssee. Zum einen konnte ich nur noch auf der rechten Seite schlafen. Zum andern hing mir ein Arbeitgeber im Nacken und auch ich selbst wollte und konnte nicht schon wieder einen Job verlieren, vor allem nicht diesen Job. Also riss ich mich zusammen und kam nach zwei Wochen Abwesenheit wieder in die Redaktion.

Eigentlich hätte ich den Braten riechen sollen aber wie das eben bei mir so war, ich habe keine Erwartungen. Auch wenn es mir komisch vorkam wieso mich mein Redaktionsleiter fragte ob ich irgendwelche Einschränkungen hätte und Auto fahren dürfe. Tja zwei Sekunden später präsentierte er mir die Antwort: Ich musste an meinem ersten Tag in der Redaktion, nach meinem Autounfall, mit einem Firmenauto zu einer Pressekonferenz an den Arsch der Welt fahren, nach Niedernhall, über die Autobahn und ganz gefährliche, teils unübersichtliche Straßen, nur weil er keine Lust dazu hatte. Ich muss wohl nicht erwähnen dass ich zum einen wie ein Fahranfänger gefahren bin und Angst hatte auch wirklich wieder in einem Stück und Heil anzukommen… Ach ja zur Vorbereitung auf diese PK hatte ich gerade mal eine Stunde… für jemanden der von der Materie überhaupt keinen Schimmer hat, war das nichts.. dementsprechend lief dann auch die PK für mich. Meine zweite war dann schon besser. Da in dieser Zeit auch noch meine Konzentration nicht 100 %ig top war, wurde auch der Artikel hinterher richtig mies.

Und so meisterte ich meinen neuen Alltag. Ein Lichtblick in dieser Zeit war das zweiwöchige Seminar mit Übernachtung bei Stuttgart. Es war nicht nur lehrreich, ich vergass auch tagsüber meine Beschwerden, weil es einfach viel zu tun und lernen gab. Nachts war dass dann eine ganz andere Geschichte, ich schlief zum Teil schlecht und hatte sogar zeitweise Angst ins Bett zu gehen obwohl ich immer recht müde war. Das war auch ein Phänomen: Wenn ich ganz am Ende war, dann konnte ich wenigstens ansatzweise schlafen.

Als wir vom Seminar wieder zurück kam erwartete mich erstmal eine gehörige Standpauke von Seiten meiner Chefs… ich hätte mich verändert, sie hätten den Anschein, dass ich aufs Volo gar keine Lust mehr hätte usw. Ich kann sagen, das hatte gesessen…

So sehr dass ich an diesem Tag eine bescheuertere Aufgabe als die PK damals bekam. ich sollte an den Breitenauer See fahren, und ja so hieß die Bildergalerie wirklich „So sexy ist der Breitenauer See“ machen… bei genau 40 Grad im Schatten. Natürlich war ich darauf nicht vorbereitet und hatte weder eine Sonnenbrille noch einen Mütze dabei… an dem Abend hatte ich einen halben Sonnenstich und Augenschmerzen weil die Sonne so grell gewesen war, eine Sonnenbrille konnte ich ja nicht tragen, da ich die Leute ansprechen musste. Außerdem hätte ich wieder den Firmenwagen nehmen sollen, aber da ich zwischenzeitlich meinen neuen Mini hatte, fuhr ich mit meinem eigenen Auto. So bekam ich dann wenigstens die Kilometer bezahlt. Außerdem musste ich erst mit ihm warm werden, denn ich hatte den Verlust meines silbernen noch nicht ganz verkraftete und trauerte noch. Ich erfüllte diese Aufgabe mit Bravur und endlich lief es auch wieder im Job relativ gut.

Naja ich hatte immer noch Nacken und Kopfschmerzen mal mehr mal weniger, aber ich nahm meine Dolomin und versuchte so gut es ging durchzuhalten. Auch ging ich mit meiner damaligen Freundin wieder regelmäßig ins Fitness. Ich hatte zwar Probleme mit der ein oder anderen Übung aber alle sagten, dass das eben dauert bis es wieder vollkommen gut ist. Ich vertraute darauf… zwar merkte ich dass meine Schulter und Nackenmuskeln immer steifer wurden und die Schmerzen immer heftiger, auch der Schwindel schlich sich immer weiter in meinen Tagesablauf. Er war jetzt nicht mehr nur nachts präsent sondern tauchte immer öfter auch tagsüber auf, vor allem wenn ich beim Autofahren nach links oder recht schauen musste. Ich wurde zunehmend nicht nur eine Gefahr für mich selbst sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Nachdem auch der Juli ins Land zog und sich mein Zustand weiter verschlimmerte versuchte ich doch einen Termin bei meinem ehemaligen Orthopäden zubekommen. Tja leichter gesagt als getan.. Die Wartezeit betrug weitere drei Monate. Also nahm ich den Termin und versuchte es noch bei anderen ohne Erfolg. Selbst der TK -Terminservice konnte mir vor September keinen Termin zuschanzen.

Zwischenzeitlich gab ich auch das Fitnessstudio vorerst auf, weil ich nicht mehr richtig trainieren konnte. Mein Freund war unzufrieden mit mir, weil ich am Wochenende total fertig war. Hinzu kamen auch noch psychische Probleme in Form meines Redaktionsleiters. Dies ging sogar soweit, dass er mich mobbte und mir nur unter Zähneknirschen die Zeit, die ich für eine Story aufgewendete, gut schrieb. (ich saß von 21- 0 Uhr an der Story eines explodierten Motors im Wohngebiet und trotzdem musste ich mir hinterher anhören, dass ja meine Freizeit gewesen wäre und ich die Story ja nicht hätte machen müssen… Die Klicks danach zeigten aber eben doch, dass sich das gelohnt hatte 🙂 )

Zum Orthopäden wollte er mich in der Arbeitszeit nicht gehen lassen… Ja er ist und war ein Psychopath der alle zehn Fragen im Selbsttest locker mit Ja beantworten konnte. Nicht nur mir ging es so, im Laufe meines Volos merkte ich schnell, dass ich ihn keiner wirklich leiden konnte und auf dem Kasten hatte er nicht mal einen Studienabschluss. Die gesamte Redaktion wollte ihn loswerden, inklusive auch mir. Selbst unseren Trip nach New York wollte er mir vermiesen, in dem er mir den Urlaub verweigern wollte… Zum Glück hatte ich Patenkollegen die sich für mich einsetzten…

Im August waren Symptome fast nicht mehr auszuhalten, bei jeder Bewegung bekam ich Schwindel, die Stühle die wir in der Redaktion hatten, waren für mich unbequem da keine Rückenlehnen besaßen und mich nicht anlehnen konnte. Auch stand ich mit meinem Mini regelrecht auf Kriegsfuß, weil ich jedesmal Panik bekam wenn ich zu nahe auf dem Lenkrad saß. Ich wollte ihn nicht mehr, der Sitz war unbequem, meine Bewegungen waren eingeschränkt und wenn ich mit dem Kopf die Kopfstütze berühre, bekam ich die Krise. (stimmt eigentlich nicht aber mir kam es damals so vor). Das Autofahren war generell eine Tortur in dieser Zeit. Ständig hatte Kopfschmerzen von der überhaupt nicht netten Sorte und ich hatte das Gefühl dass ich meinen Kopf nicht mehr selbst tragen konnte. Und mein Chef tyrannisierte mich weiter, wenn er auch eher durch Abwesenheit glänzte- das wiederum war uns sehr recht. Mir sowieso. Und so schleppte ich mich auch noch durch den August mit all seinen lästigen Aufgaben, die er bereit gehalten hatte.

Im September kam dann der Punkt an dem nichts mehr ging. Ich habe gekämpft aber ich konnte nicht mehr. Ich war psychisch und physisch erledigt. Da mein Freund in dieser Woche wegen eines grippalen Infekts ebenfalls daheim blieb, fuhr ich nach meinem Termin bei meiner Hausärztin zu ihm und genoß die Zeit mit ihm. Eigentlich wollte ich wirklich nur eine Woche daheim bleiben. Runter kommen und dann wieder mit neu gewonnener Kraft volldurchstarten aber mein Redaktionsleiter war nicht nur ein mieser Psychopath sondern dazu noch ein Sardist. Und teile mich zum Samstagsdienst ein, weil mein Attest damals nur bis Freitag ging. Dabei wusste er ganz genau, dass ich a) diesen acht Stunden Dienst noch nie alleine gemacht hatte und b) ich ausdrücklich meine Wochenenden an denen ich nicht kann ihm schriftlich mitgeteilt hatte.

Komischerweise hatte ich genau dann Dienst. Als ich das gelesen habe, tickte ich das erste Mal seit langem wieder voll aus. Auf den Rat meiner Kollegin hin, holte ich mir eine Folgekrankschreibung aus der insgesamt sechs Stück wurden, zeitgleich fiel meine Entscheidung, dass ich nicht mehr in diesem Beruf – in dem ich zuvor sowieso schon zum Teil an meine Gewissensgrenzen gestoßen bin wegen verschiedener Stories – nie wieder arbeiten möchte. Dieses Volo hat mir gezeigt, dass der Presse einfach nichts mehr heilig ist. Jeder der in diesem Beruf tätig ist gibt praktisch sein Gewissen am Gebäudeeingang ab und lässt es dort versauern. Die Stories sind zum Teil so banal einfach mit dem Hintergrund, der Rezipient ist doch eh zu blöd, Hauptsache er klick auf die Webseite und Google listet mich weit oben… Die Theorie ist von der Praxis mittlerweile meilenweit entfernt und Medienethik existiert fast nur noch im Studium. Nein der Abschied fiel mir unter diesen ganzen Umständen überhaupt nicht schwer. Auch heute noch kann ich nur noch den Kopf schütteln wenn ich sehe, was für eine hirnverbrannte Panik wegen Corona im Jahr 2020 von der Presse veranstaltet wird.

Sechs Wochen zog ich das ganze mit den Folgekrankschreibungen durch. In dieser Zeit hatte ich sogar ein Vorstellungsgespräch und ein Probearbeiten bei einer Firma in Stuttgart. Natürlich zeigte ich mich von meiner besten Seite und ignorierte meine Schmerzen, sowie die Steifheit im Nacken/Schulterbereich, die von Tag zu Tag weiter zunahm. Ich hatte auch gute Aussichten auf die Stelle, die sie eh erst zum Januar 2019 besetzten wollten. Da ich zu diesem Datum wieder vollends fit sein wollte, passte das für mich sehr gut. Letztendlich bekam ich die Stelle doch nicht, was mir nach dem Probearbeiten auch nicht sonderlich ungelegen kam. Es verging eine weitere Woche bis zu meinem heiß ersehnten Termin beim D-Arzt (Orthopäden). Zu dieser Zeit durfte mich meine Mutter noch zum Arzt begleiten, was auch wichtig war, denn nach meinem Probearbeiten merkte ich einfach, dass so eingeschränkt wie ich damals war, nicht mehr Autofahren sollte. Ich konnte mittlerweile nicht mal mehr den Kopf nach links oder rechts drehen ohne dass es mir dusslig und schwummrig wurde. Das gleiche galt auch für das nach Oben und Unten schauen. Dazu kamen dann Dauerschmerzen in Kopf und Hals/Nacken/Schulterbereich.

Auf dem Weg zum Arzt durch die Fußgängerzone wurde ich fast paranoid. Ich hatte ständige Angst, dass mich mein Redaktionsleiter oder irgendwelche Kollegen in Heilbronn sehen und mich des Krankfeierns bezichtigen könnten, denn man sah mir ja meine Schmerzen und meinen Zustand nicht an. Ich sah immer noch aus wie das blühende Leben. Lediglich wenn ich meine Kopf bewegen wollte merkte man, dass das nicht so richtig klappte. Da ich die letzten Wochen allerdings non stop einen Schal trug, um zumindest irgendeine Stabilität in der HWS zu bekommen, sah man auch die Rotationsschwierigkeiten nicht. Wie sich herausstellte war das kontraproduktiv und mein behandelnder Arzt gab mir den Ratschlag den Schal noch eine Weile in die Winterschublade zu legen.

Er ließ mich eine Übungen machen: Nach unten, oben, rechts und links schauen.  Sagen wir mal so die Übung konnte ich fast nicht ausführen. Schon wenn ich nur ansatzweise nach unten sah drehte es mich.  Es ging einfach nichts. Das merkte er auch und meinte da sollte noch ein MRT her, zufälligerweise ist so ein offenes MRT gleich ein Stockwerk über uns gewesen und da die BG die Kosten übernahm bekam ich auch schon zwei Wochen später einen Termin. 

Tja was soll ich sagen, um Platzangst musste ich mir keine Gedanken machen. Eher hatte ich Angst, dass mich dieses Amboss ähnliche Ding zerquetscht. Aber dank der nicht kerzengeraden Liege wurde ich wenigstens von meinen schwindelartigen Symptomen verschont, solange ich darunter lag. Ganz normal auf dem Rücken liegen als wäre nichts das war zu Abwechslung dann auch ganz angenehm. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie viel Zeit unter diesem Ding vergangen war als ich endlich wieder aufstehen durfte. Bei der anschließenden Beurteilung des MRT kam natürlich nichts, nada, nijente heraus. Lediglich meine Steilstellung der HWS wurde notiert, war aber auch für diesen Orthopäden nichts besonders. Er verschieb mir Physiotherapie, Manuelle Therapie und Fago (Ein nach Kloake stickendes heißes Kissen mit Moor gefüllt), danach sollte es mir besser gehen und der Schwindel sollte verschwinden ansonsten solle ich noch zum HNO gehen.

Gesagt getan. Ich war erstmal erleichtert, dass keine Auffälligkeiten gab und ich somit kerngesund bin, lediglich meine Muskeln nicht mehr so mochten wie ich wollte und das würde mit Physio auch wieder werden. Ich holte mir ein paar Informationen von guten Physios und wurde schließlich in Brackenheim im Rondell fündig. Da ich keine Arbeit mehr hatte, war ich flexibel und legt mit der Therapie sofort los, denn das beste Highlight unsere Reise nach New York wollte ich auf keinen Fall absagen, geschweige denn mit Schmerzen durch die Stadt laufen. Das tat ich dann doch aber wegen eines anderen tollpatschigen Grundes meinerseits…

Schon nach der ersten Behandlung merkte ich einen positiven Unterschied. Auch wenn mich die Aussage meiner Therapeutin, mein Kopf würde nicht gerade sitzen, etwas verwirrte. Ich beließ es dabei, war vielleicht im Nachhinein gesehen auch ein Fehler aber naja ich wollte ja gesund werden. Was mir extrem auffiel, ich war jedesmal nach der Behandlung so fertig, dass ich daheim erst mal das Sofa aufsuchte und mich nochmal eine Runde schlafen legte. Danach ging’s mir dann noch besser. Als ich aufwachte und auf dem Rücken lag, freute mich natürlich umso mehr, endlich wieder richtig schlafen und auch meine Muskeln wurden immer besser. Ende November war ich soweit wieder hergestellt, dass New York ohne Probleme kommen konnte.

Der Flug nach New York war ebenfalls sehr angenehm gewesen. Selbst meine Flugangst hatte ich soweit unter Kontrolle, dass ich mich entspannen konnte und auch das Schlafen im Sitzen ging als wäre nichts gewesen. Mein Freund half mir natürlich mit dem Koffer, denn tragen wollte und konnte ich noch nicht. Diese Reise werde ich nicht vergessen, denn ein Traum wurde wahr. New York in dem Weihnachtszauber wie man es auch in der Serie Gossip Girl immer sehen konnte. Der Baum am Rockefellercenter ist in Echt der Absolute Hammer. Der Times Square ist so grell, das war schon mega und das Empire ist verdammt hoch. Aber die beiden Brunnen am Ground Zero sind gespenstisch und sehr tief. Kein Wunder dass dort nicht wirklich viel gesprochen wird, man ist viel zu ergriffen von der ganzen Szenerie. Und ich kann euch sagen, der Central Park ist alles andere als zentral. Keine Ahnung wie, aber obwohl ich mir am Tag unserer Ankunft meinen Fuß verknackst habe (die Gehsteige sind in NY sehr unterschiedlich) lief ich von unserem Hotel in der Nähe vom Time Square bis zum Central Park und einen Teil durch ihn hindurch, mit meinem verknacksten Knöchel.

Völlig verrückt aber es war eine Grenzerfahrung, denn an dem Nachmittag ging ich an meine Grenzen. Aber nochmal mit der Subway fahren wollte ich einfach nicht. Unsere Zeit in NY verging wie im Fluge (waren ja auch nur 5 Tage) und im Nu waren wir wieder auf heimischem Boden. Und die nächste Runde der Physio ging weiter. Am Ende dieser Physio hatte ich dann nochmal einen Termin bei meinem Orthopäden und der war mehr als zufrieden mit mir und ich auch. Ich hatte meine Beweglichkeit wiedererlangt, konnte auf dem Rücken schlafen was wollte ich also mehr.  Nichts. Dass es mir trotzdem noch komisch wurde, wenn ich auf der linken Seite lag, interessierte mich nicht. Ich wollte wieder in Fitness, mich bewerben und einfach mein Leben genießen welches ich dachte wiedererlangt zu haben. 

Vielleicht war so zu denken falsch… Am Anfang fiel mir das gar nicht so auf – aber ich wachte nun öfter auf mit einem rechten eingeschlafenen Arm auf. Da dachte ich mir aber gar nichts dabei auch als meine Hand beim Lesen oder Handy halten öfter taub wurde, interessierte es mich nicht wirklich. Eher dachte ich okay mal wieder falsch gelegen… Selbst dass ich immer so ein Knacken und Knirschen in der HWS hörte fand ich eher lustig anstatt das es mir komisch vorkam. Womit wir auch bei heute sind.

Genauer gesagt im Juli 2020. Ich meine das Jahr fing ja schon recht bes**** an, mit dem Corona Lockdown- der ja auch unteranderem die Fitnessstudios knallhart getroffen hat. Und genau liegt der Hase im Pfeffer: Mir fehlte wochenlange die Fitnessbewegungen…Mittlerweile weiß ich, dass der Körper wirklich sehr viel kompensieren kann aber irgendwann hört das eben auch auf.  Bei mir endete das Symptomfreie Leben Anfang Juli 2020. Ich hatte gerade meinen Sommerurlaub. Genießen ist was anderes, eigentlich wären wir auf Madeira gewesen…

Es war so wie schon im Jahr 2018. Ich schreckte morgens hoch weil sich wieder „pling“ irgendetwas loslöste, was soll ich sagen es war als wären die Symptome nie weggewesen. Allerdings fasste ich da denn Entschluss der Sache auf den Grund zu gehen. Nicht wieder nur Physio machen bis ich wieder auf dem Rücken liegen könnte. Nein dieses Mal wollte ich es komplett schaffen zu genesen. Also suchte ich wieder nach einem D-Arzt. Denn Anfang des Jahres zog ich endlich mit meinem Freund zusammen. Da machte mir das Schleppen von Taschen nichts aus, auch komisch. Jedenfalls wurde ich auch fündig. Und bekam oh Wunder in der darauffolgenden Woche auch gleich einen Termin… Das hatte mich damals echt gewundert… naja nach dem Termin dann nicht mehr.

ABER dieser Arzt… zuerst einmal meinte er solle bei 40 Grad im Schatten einen Schal tragen… dann versuchte er meinen Kopf nach links und rechts zu drehen, was natürlich nicht ganz so möglich war, dass ich mich schon auch bemerkbar machte und am Ende lobte er noch meine auf dem zuvor gemachten Röntgenbild abgebildete, mittlerweile noch steiler gestellte, kerzengerade Halswirbelsäule. Immerhin verschieb er mir sechs mal Physio, die mir auch in sofern was brachte, dass ich zumindest für eine Nacht wieder auf dem Rücken liegen konnte.

Leider übertrieb ich es mit einer schwereren Tasche und prompt war der positive Effekt auch schon dahin. Ab diesem Zeitpunkt fing ich an nochmals zu recherchieren. Denn ich hatte so ein Gefühl dass meine Symptome von der HWS kommen mussten und das es auch 2018 schon so gewesen sein musste. Mein Bauchgefühl gab mir da einfach Recht. Und dieses Mal wurde ich auch fündig. Ich fand Artikel zum bis dato für mich ominösen Atlaswirbel und was dieser alles bewirken und auslösen kann… Denn zwischenzeitlich kamen weitere Symptome wie Herzrasen, Kloßgefühl im Hals und Schleim hinzu. Bei letzterem dachte ich allerdings an meine Gräserallergie, denn wir hatten ja schließlich Sommer. Außerdem durfte ich im Oktober 2019 feststellen dass ich auch extrem gegen Penicillin und Kortison allergisch bin. Ich saß aus… mein Freund wäre an dem Abend beinahe mit mir noch in die Notaufnahme gefahren, weil ich teilweise einen Herzschlag von über 200 hatte und ich sooooo münde war- ergo auch hohes Fieber hatte.

Naja zurück zum Orthopäden. Ich dachte ich würde ein Folgerezept für Physio bekommen und ging nochmals zu ihm. Gaaaanz böser Fehler… Statt eines Rezepts bekam ich eine Standpauke die sich gewaschen hatte. Ich solle mir ja nichts einbilden und von dieser Idee der Schwindel würde von der HwS kommen, wegkommen. Stattdessen solle ich lieber zum Neurologen und HNO gehen. Und wenn ich Physio haben wolle, solle ich zum Hausarzt gehen, hier wäre ich falsch. Da ich mittlerweile ganz genau wusste wo bei mir bei das Problem sitzt, lachte ich hämisch in meine Maske (ja wir mussten seit April 2020 wegen eines Coronavirus beim Arzt und Einkaufen sowie generell in Geschäften und ausgewiesenen Plätzen, Gesichtsmasken tragen) und verabschiedete mich überaus freundlich von diesem ungehobelten Klotz. Untersucht wurde ich wieder nicht, ich nahm mir nur vor mit meinem Befund, nochmal zu ihm zu marschieren und sein dummes Gesicht zu sehen wenn die Kinnlade nach unten fällt. Mittlerweile ist es mir egal, und hätte ich mein ebook in haptischer Form gehabt, hätte ich es ihm am Liebsten um die Ohren gehauen, vielleicht wäre dann eine neue Sichtweise bei ihm entstanden…

Kurz Zeit darauf hatte ich meinen ersten Termin beim meinem jetzigen privat parktiziereden Orthopäden. Ich erzählte ihm meine ganze Geschichte, er nahm sich Zeit und schrieb sich nebenher meine Symptome auf. Fragte nach und wollte dann auch meine bildgebenden Dateien sehen. Zum ersten Mal fühlte ich mich verstanden. Dieser Mann hat wirklich Ahnung und ich fühlte mich gut aufgehoben. Als er dann meine Röntgenaufnahmen sah, fiel ihm sofort die Steilstellung der HWS auf, als ich ihm erzählte, dass mich der andere dafür lobte, rutsche ihm „so ein Idiot“ heraus. Das fand ich auch sehr positiv, ein Arzt der auch noch ehrlich ist. Hatte ich zuletzt bei meiner Hausärztin…

Jedenfalls erklärte er mir wie die Diagnostik laufen würde und wie die Atlastherapie nach Arlen aussieht und funktioniert. Da ich zwischenzeitlich auch noch einen Termin bei dem Chef unserer hiesigen Physiotherapie hatte, nahm mir dieser Orthopäde auch meine neuen Zweifel die mir der Chef nach seiner eingehenden Untersuchung präsentierte. Eine seiner Angestellten sah ebenfalls wie damals meine Physio auch, dass mein Kopf nicht gerade wäre und mir manuelle Therapie helfen würde.

Der Chef sah dass dann vollkommen anders, er schickte mich auch zum HNO und Neuro. Weder der HNO noch die Neurologin konnten bis jetzt was finden… alles was die Neurologin geschafft hatte war, dass es mir nach ihrer Untersuchung schlechter ging und mir flau im Magen wurde nach ihrer komischen Übung. (Sie wollte den Schwindel in meinen Augen sehen – aber wie eingangs schon erwähnt- das ist nur kurz ein sehr leichter Drehschwindel der sich in ein Druckgefühl umwandelt und mir sofort in den Magen geht… sehr ekelhaft das Gefühl… bähh- somit konnte sie ihn natürlich nur kurz sehen… aber auf meine Überweisung steht nun posttraumatischer Schwindel links)

Darf ich bitte lachen?! Das ist soooo typisch: Ach wir finden nichts also machen wir alle unnötigen Untersuchungen Hauptsache sie bleibt bei mir im System und wenn ich wirklich nichts finde, dann schiebe ich es eben auf Psyche…. Sry nicht mit mir. Nach dem ich soo viele Horrorgeschichten von Patienten die das selbe haben wie ich, gelesen habe, falle ich auf diesen Trick nicht herein. Ich geh jeweils noch einmal zum HNO und Neuro und dann hat sich das wieder.

Tada nachdem ich dann die beiden Stationen durch hatte, kam endlich mein Tag der Diagnose bei meinem Orthopäden: Nach einem speziellen Atlas Röntgenbild, bei dem ich sitzen durfte und meinen Kopf so gut es ging gerade halten musste und den Mund weitaufsperren sollte, untersuchte er mich dann auch wirklich. Ich sollte auf einem Bein stehen, auf der Stelle 50 mal treten mit nach vorne gestreckten Armen und geschlossenen Augen. Hm nun ja, ich war mir wirklich sehr sicher immer noch an dem Punkt zwischen Schreibtisch und Behandlungsliege zu sein, an dem ich angefangen hatte… aber wo der Schreibtisch plötzlich herkam als ich fertig war… dann sollte ich mich auf die Behandlungsliege sitzen und locker lassen. Auf diese Art tastete er meine HWS ab. Bei Atlas wurde er fündig…

Diagnose: Atlas nach rechts verschoben und nach vorne geneigt.  Meine Atlastherapie beginnt am 30. November 2020. Zuvor werde ich allerdings noch ein sogenanntes Upright-MRT durchführen lassen um eventuelle Schäden an den Bändern und Kapseln zu entdecken und um das „instabile Kopfgelenk“ einfach ausschließen zu können. Denn zwischenzeitlich habe ich Betroffene kennengelernt die genau das haben und deshalb möchte ich auch einfach sicher gehen…

Leider hauen die Symptome in dieser Woche wieder voll rein. Das ging los mit Schlafstörungen, Nacken/Schulterschmerzen, Kopfschmerzen und ganz neu Fersenstechen (Entzündung an der Fußsehne, schmerzhaft und das Laufen fällt schwer) sowie teilweise Rückenschmerzen in der unteren Wirbelsäule…

Ich denke mittlerweile es war sogar gut, dass meine Symptome zurückgekehrt sind (wobei sind wir ehrlich sie waren nie weg) denn ich habe so ein Gefühl, dass sich gerade degenerative Prozesse in Gang setzten, die wenn die Ursache nicht behoben wird, irreparable werden.. Und das möchte ich auf keinen Fall, dazu bin ich noch viel zu jung und habe noch nicht genug von der Welt gesehen. Für mich ist es jetzt einfach wichtig bis November durchzuhalten und meine Lust zu finden wieder ins Fitness zu gehen auch wenn ich aktuell nur Crosstrainer oder Stepper trainiere darf…

Deshalb nochmal an dieser Stelle eine Mahnung an alle Raser, Auffahrer und Drängler- achtet im Straßenverkehr wieder mehr auf andere. Ich hatte nur einen „leichten“ Unfall und bei mir hat sich der Atlas verschoben, was glaubt ihr was passiert wenn beide Parteien nicht nur 30 km/h fahren sondern vielleicht 120 km/h oder noch schneller?! Denkt mal darüber nach!

Sobald es Neues gibt, gibt es hier ein Update von mir.

Gesundheit, Wirtschaft/Politik

Ich mach da nicht mit…

Unter diesem Titel katapultierte sich eine Rapgruppe namens Rebellions in die deutsche Charts auf Platz 1. https://www.youtube.com/watch?v=aoGTmcvrRCI In diesem Lied geht es um die unverhältnismäßigen Maßnahmen die wir seit mehr als 1,5 Jahre mittlerweile wegen der Corona-Pandemie dulden müssen. Es wäre kein Problem, wenn den wirklich eine solche Gefahr im Verzug wäre. Nehmen wir Ebola – diese Virus hat, wenn es irgendwo in Afrika ausbricht eine Mortalitätsrate von 25 bis 75%. Wenn dieser Virus mal pandemisch unterwegs ist, dann bin ich die erste die freiwillig zu Hause bleibt. Aber jetzt mit Corona? Come on. Da ist Wahrscheinlichkeit größer, dass ich schwere Nebenwirkungen von der Impfung davon trage, als das ich mich Irgendwo anstecke. (laut EMA wurden Europaweit mittlerweile fast 10.000 Tote und 780.000 unerwünschte Nebenwirkungen der aktuellen Impfstoffe gemeldet) Jedenfalls was hier aktuell in Deutschland abgeht, glaubt vermutlich niemand und ist auch mit gesundem Menschenverstand nicht mehr zu erklären. Die Politik und die Medien haben es tatsächlich geschafft, dass Geimpfte vor nicht Geimpften Angst haben. Der Druck steigt so ernom, Arbeitgeber drohen den Arbeitnehmern, wenn sie sich nicht impfen lassen, dann müssen sie schauen wo sie bleiben ( https://reitschuster.de/post/fuer-nicht-geimpfte-bald-keine-teilnahme-am-oeffentlichen-leben-mehr/ ) Nichtgeimpfte werden von den Medien diffamiert und gejagt. Demonstrationen werden bewusst von der Polizei und der von der Regierung bezahlten Antifa umbunden oder gestört und aufgelöst, Wir haben teilweise Zustände wie in gewissen dunklen Zeiten in Deutschland.

Seit 30 Nov 20 befinden wir uns nun in einem nicht enden wollenden Lockdown. Wofür? Um unser vorher von der Politik kaputtgespartes marodes Gesundheitssystem nicht auch noch mit Covid19-Patienten zu überlasten. Was mittlerweile auch rauskam, dass das nun doch alles Quatscht gewesen war und die Intensivstationen eher abgebaute wurden und sie auch teilweise übertrieben habe (ZDF berichtete). (Alles klar.)

Und was macht die Politik jetzt? Richtig sie macht einen Murks nachdem anderen. Unzählige führende Wissenschaftler aus aller Welt warnen und sagen stoppt diesen Impfwahnsinn und was machen die Medien? Richtig, die machen fröhlich mit ihrem Entzeitszenario a „Wir werden alle sterben, wenn ihr euch nicht impfen lasst“ weiter.

Statt den Braten zu riechen und endlich aktiv etwas zu unternehmen, sind 2/3 der Menschen bereit wie Versuchskaninchen, Schlange zu stehen (gegen Belohnungen wie kein Testen mehr usw) und sich die experimentelle, durch eine NOTzulassung „abgesegnete“ Impfbrühe mit Virus-mRNA verabreichen zu lassen und zwar wie schon vorsichtig angekündigt wurde, jedes Jahr auf Neue, dass auch ja jeder vermutlich früher oder später dran stirbt. Der Norbelpreisträger Luc sagte erst kürzlich, dass diejenigen die mit den mRna-Impfstoffen geimpft sind innerhalb von 2-3 Jahren sterben werden. Ich sag nun mal ganz zynisch – warten wir ab was passiert.

Aber vorher muss ich mich noch über den Irrsinn den, die Regierung Merkel da geschaffen hat auslassen. Das geht ja schon mit dem, böse Zungen behaupten ja „neuen Ermächtigungsgesetz“los. Statt wie bisher auch alle Parameter wie Intensivbetten, Tote, usw. in ihren Überlegungen miteinbeziehen und zu berücksichtigen, versteift sich unsere Großekoalition auf die Inzidenzwerte (Neuinfektionen, es reicht eigentlich schon wenn man einen positiven Test hat) Und diese Änderung des Infektionsschutzgesetz, ihr ahnt es schon, basiert genau auf diesem Inzidenz-Wert. Somit wurde ein Automatismus gestartet, der bei einer Inzidenz ab 100 greif. Sprich Lockdown, Ausgangsperre ab 22 Uhr usw. Obwohl sogar die Wissenschaft und andere EU-Länder gezeigt haben, dass die Ausgangssperre nichts nützt, im Gegenteil eher schadet, macht die Regierung stur weiter in ihrem Kurs. Da müsste doch eigentlich der letzte, sorry Depp merken, dass da etwas ganz gewaltig nicht stimmt.

So kommen wir mal zu den Tests. Anfangs wurden nur die Menschen die Symptome zeigten getestet, was ja auch völlig richtig ist. Dann kam unser lieber Herr Drosten (Den Dr. hab ich bewusst weggelassen weil er selbst gesagt hat, dass er kein Arzt im eigentlichen Sinne ist) auf den Trichter, es gibt auch Menschen die sind infiziert und haben nichts, könnten aber trotzdem die Krankheit über Aerosole in der Luft übertragen. Im Klartext alle Menschen werden aktuell unter Generalverdacht gestellt symptomlos krank zu sein. Komisch vor Corona nannte man das einfach gesund. Dass man sich da nicht automatisch an den Kopf fasst, ist mir ein Rätsel. Aber der Hammer geht ja noch weiter. Seit es Schnelltest gibt, testen sich die Menschen tatsächlich obwohl sie nichts haben und gesund sind. Hm ich erinnere mich daran, dass es früher s**** egal ob man erkältet war oder so, man ist trotzdem ins Geschäft oder die Schule oder unterwegs gewesen usw. Wenn jetzt einer nur, und sei es wegen Heuschnupfen niest, wird man angeschaut als hätte man die Pest.

Von den Masken möchte ich eigentlich gar nicht erst anfangen… Wobei es sind momentan selbstgedrehte Videos im Umlauf, die zeigen wie mit Menschen die ein Attest zur Maskenbefreiung besitzen, umgegangen wird. Es ist genau das Gleiche wie eingangs erwähnt mit der surrealen Angst vor Nichtgeimpften. Die Menschen, die gar eine FFP2 Maske tragen haben Angst vor Menschen die ohne Maske herumlaufen obwohl das berechtigt ist. Und diese Menschen haben es schwer. Sie dürfen in keine Läden mehr, plötzlich greift überall das Hausrecht. Sie werden beschimpft, teils zusammengeschlagen usw. Am Rande sei hier nur erwähnt, soviel zur so hoch beworbenen Solidarität… Und das viele Menschen ein falsches Attest haben, das glaube ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber wie bei der Hetzjagd gegen die, wie sie die Medien nennen „Impfverweigerer“ so war das auch letztes Jahr als die „Maskenpflicht“ kam. Wie verdreht sind die Menschen eigentlich mittlerweile. Approp: Erst durfte man selbstgemachte Masken aufsetzten, dann kam im Herbst plötzlich eine Änderung „nur noch OP Maske oder FFP2 in der Öffentlichkeit“. Hm komisch, dann nützen also die selbstgemachten Masken gar nichts, hatten das nicht auch schon viele Ärzte gesagt?! Tja kurz danach kam heraus, dass der liebe Herr Spahn zu viele Masken bestellt hatte und sich CDUler ein bisschen durch Korruption bereichert haben…

Wenn man sich das so anschaut, was kommt wohl nachdem die Studie der Impfstoffe abgeschlossen wurde, da noch so heraus. Fakt ist das Kartenhaus fällt nach und nach zusammen. Irgendwann kommt der große Knall. Womit wir nun beim aktuelle Irrsinn der gesamten Menschheitsgeschichte wären, die hochgepriesenen Impfungen…. Erst gab und gibt es sogenannte Impfzentren (schön alles zentralisieren, kommt euch das bekannt vor, ja mir auch) mit Impfprio. Wie es halt so ist bei einem großen Feldversuch. Man nimmt zuerst die Alten, dann die Kranken und jetzt sollen die Schwachen (Kinder) ab Sommer 21 an der Reihe sein. Als hätten diese bisher nicht genug gelitten, nein man setzt noch einen drauf und nimmt auch sie als Versuchskarnickel her… Noch nie gab es so viele Kinder die schon im jungen Alter eine Depression entwickelt haben oder gar Suizid begangen haben. Ich habe von einer Bekannten erfahren, dass ihre Kids völlig durchdrehen. Der eine kurz vor dem Abi, hat aktuell keine Perspektive und seine Schwester ist völlig aus dem Rhythmus raus, da ja Onlineschooling sooo gut funktioniert.

Seit Mai 21 dürfen auch die Haus- und Fachärzte nun impfen.. Ja schön, die Hausärzte sind nun schon am Limit, weil just in diesem Moment auch Merkel daher kam, und plötzlich „Lockerungen für Geimpfte“versprach und jeder nun rennt um sich den Schuss verpassen zu lassen, ja wieder jeder Vernunft. Dänemark nimmt gewisse Impfstoffe vom Markt und was macht Deutschland kauft den Rest noch auf… Ich könnte mich kringelig lachen, wenns nicht so ernst wäre. Dennoch ich mach da nicht mit.

Quellen: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-schrappe-intensivbetten-divi-faktencheck-100.html https://reitschuster.de/post/in-jedem-land-folgt-die-todeskurve-der-impfkurve/ https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/maskenaffaere-107.html https://image.spreadshirtmedia.net/image-server/v1/mp/compositions/T6A2MPA4289PT17X31Y75D175452806FS2613/views/1,width=550,height=550,appearanceId=2,backgroundColor=000000,noPt=true/nichts-sehen-nichts-hoeren-nichts-sagen-totenkopf-maenner-t-shirt.jpg

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Dritter Tag – Atlastherapie nach ARLEN

Also gestern spürte ich so richtig schön den Muskelkater, das war die reinste Freude. Dazu kamen dann auch noch Menstruationsbedingt schöne grässliche Kopfschmerzen. Ich hatte wirklich etwas Angst, dass ich wieder irgendwas verschoben hätte, dem war aber nicht so. Leider konnte ich dadurch die Übungshausaufgaben nicht sonderlich gut ausüben und hatte deshalb ein schlechtes Gewissen. (Ihr erinnert euch noch, ich bin ehrgeizig und diszipliniert, manchmal ist das nicht sonderlich von Vorteil ^^) Zum Glück ließen die Kopfschmerzen am späten Abend wieder nach. ( nicht mal eine Dolomin Extra hatte sonderlich gut geholfen)

Heute morgen wachte ich mit leichten Rückenschmerzen wieder auf, auch hier dachte ohje jetzt wieder etwas verschoben, auch hier täuschte mich mein Gefühl. Ich muss mich wohl einfach damit abfinden, dass ich eben auch älter werde, auch wenn man es mir definitiv nicht ansieht. Da ich ein offener und direkter Mensch bin, sprach Dr. Gand heute auch diese Vermutung mit der Menstruation in Verbindung mit den Rückenschmerzen und er bestätigte sie mir. Denn als er mein Becken heute begutachtete konnte er keinen Schiefstand mehr feststellen. 🙂

Da ich heute zwei Termine hatte, war der erste morgens sehr unspektakulär. Er setzte seine Impulse und danach sind wir noch ein bisschen durch Oberstdorf gewandert. Der zweite Termin am Abend hingegen hatte es in sich. Ersten setzte der Muskelkater wieder ein und zweitens wurde mir wortwörtlich der Kopf wieder zu Recht gerückt. Dieses mal hat es sogar einmal kurz geknackst aber das war sehr befreiend. 🙂 Auf der linken Seite, auf der ich auch den Muskelkater deutlicher spürte, war es dieses mal gegen Ende unangenehmer. Aber trotzdem, Dr. Gnad weiß durch seine Erfahrung trotzdem wo er wie einfassen muss und ich kann nun meinen Kopf wieder freier drehen. Mein Biss war dieses Mal auch in Ordnung. Und meinen Mittagsschlaf ( Ich Genie hatte meinen Arbeitswecker nicht ganz ausgeschaltet, also weckte er uns heute morgen um 5 Uhr und meine Uhr ebenfalls, die sich nicht im Schlafzimmer befunden hatte 😀 ) konnte ich ohne Probleme gemütlich auf dem Rücken verbringen. 🙂 Auch auf der linken Seite mit meinem Freund kuscheln geht wieder besser 🙂 momentan macht mir da einfach noch der Muskelkater ein bisschen Probleme. Bin gespannt ob sich das auch noch verbessert :).

Leider hab ich immer noch Schluckbeschwerden, allerdings konnte ich das heute etwas lösen. Da bin ich gespannt wie sich das die nächste Zeit entwickelt. Mein Kissen dass ich daheim habe, darf ich definitiv nicht mehr benutzen, d.h morgen ist jetzt mal Last Minute Kissen suchen angesagt, bevor am Mittwoch alles dicht ist.

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Zweiter Tag – Atlastherapie nach ARLEN

Wenn ich es nicht erlebt hätte, ich könnte es immer noch nicht fassen. Ich bin heute morgen vorsichtig, aber entspannt auf dem Rücken gelegen und die Welt hat sich nicht gedreht. Ich konnte nach links drehen und die Welt blieb immer noch still. Zwar habe ich gestern nicht so gut geschlafen, dass lag aber eher daran, dass ich anders als vorher, nicht brotfertig war. Ich hab meine Energie zurückbekommen :). Vorher war es immer so gewesen, ich bin mit Schmerzen im unteren Rücken quasi aus dem gehüpft, weil ich nicht mehr liegen konnte, dabei war ich trotzdem müde und brauchte mindestens eine halbe Stunde bis ich überhaupt wieder irgendwas machen konnte, ohne vor Schmerzen innerlich zu jaulen… Es gab Tage, da weckte ich selbst meinen Partner auf, weil ich nicht mehr leise sein konnte. Dann gab es Tage da war ich so steif, dass ich mich ganz vorsichtig bewegen musste. Also kein Vergleich zu heute morgen. Zwar hatte ich immer noch leichte Schmerze auf der einen Seite der Hüfte aber diese waren echt minimal. Deshalb konnte ich es heute richtig genießen und gemütlich angehen lassen, bevor ich zu Dr. Gnad in die Praxis ging. 🙂

Heute hatte ich um 12 Uhr meinen Termin. Meinen Partner habe ich dieses Mal mit in die Behandlung genommen. Er sollte sehen was ich als Presslufthammer ähnliche Impulse beschrieben habe. Er meinte hinterher, dass er das sehr kurios fand, wie der Arzt seine Impulse gesetzt hat 😉 meinte aber auch krass und dass das wirklich Können voraussetzt. Dr. Gnad setzte also wieder seine Impulse. Danach zeigte er mir Choreografie Genie die Übung Schildkröte, die ich natürlich prompt falsch ausführte und Dr. Gnad mir eine Hilfestellung gab. Er kontrollierte auch noch mal mein Becken und meine Schultern. Im Anschluss an die Behandlung zeigte ich ihm noch ein Bild eines Kissen, dass ich mir beinahe gekauft hätte, er aber für völlig ungeeignet für Atlasgeschädigte hält. Für Rückenschläfer geht jedes Kissen Hauptsache es ist flach und hat keine Erhöhung für den Nacken. (Werde in Zukunft mein Nackenkissen andersrum benutzen, denn dann ist es schön flach 🙂 )

Seit heute Mittag spüre ich nun auch den versprochenen Muskelkater ( mein Körper macht immer einen Tag Pause bevor ich Muskelkater bekomme, das hat Vor und Nachteile) und bin trotz allem sehr entspannt. Ich habe immer noch meine normale Energie und werde morgen die Hausaufgabe Schildkröte und Uhu üben, denn morgen habe ich keine Therapie. Dafür am Montag zweimal.

Gesundheit

Erster Tag – Atlastherapie nach ARLEN

Da ich ja in Baden-Württemberg wohne, wäre es für mich zu umständlich gewesen für jede Einheit nach Augsburg oder München zu fahren, somit bin ich mit Dr. Gnad überein gekommen, die Therapie in Oberstdorf, der dritten Praxis der beiden Ärzte zu machen. Auch in Zeiten von Corona ist es dank medizinisch notwendiger Behandlung möglich ein Zimmer (Apartment) zu bekommen. 🙂

Heute am 11. Dezember 2020 war also meine erste Behandlungsitzung. Dank der überall geltenden Maskenpflicht, konnte ich zu Anfang leider garnichts sehen und wäre beinahe die Treppe zur Praxis hochgefallen… (mal ehrlich Brille und Maske ist ein Fluch, man sieht mit Brille nichts mehr außer Nebel und ohne erst recht nichts mehr, wegen den schlechten Augen) jedenfalls musste ich garnicht lange warten, bis ich dran kam. Zu Beginn der Behandlung wurde ich nochmal untersucht. Natürlich waren alle Schmerzpunkte noch vorhanden, der er auch mit Bravur und Zielgenauigkeit auf den Punkt genau traf… ^^) Zuerst richtet er mit einer kleinen Bewegung meinen Biss, dies prüfte er auch gleich mit einer Übung nach, die zuvor nicht funktioniert hatte und jetzt wirklich eins A funktionierte. (ich sollte den Daumen und Zeigefinger zu einem O zusammenpressen und mit geschlossen Augen mit Kraft gegen seine Finger halten, die versuchten das O zu öffnen.) Danach prüfte er meine Rotationsfähigkeit. Links war ich eingeschränkter als rechts. Außerdem meinte er auch, ich sei von Natur aus sehr beweglich und hätte deshalb so große Probleme.

Danach ging es auch schon los: Ich sollte den Kopf leicht nach rechts drehen während er die Impulse setzte. ich muss gestehen ich hätte nicht gedacht, dass sich das wie ein Presslufthammer anfühlt und anhört :D. Aber es war in keinster Weise schmerzhaft oder unangenehm. Danach prüfte er nochmal meine Schmerzpunkte und jetzt die Überraschung: SIE SIND ALLE WEG. Mein Becken bereitet keine Schmerzen mehr, meine BWS ist besser und meine Schultern waren nicht mehr bretthart. Auch mein Schleimproblem hat sich etwas gelöst und fühlt sich freier an.

Nach der Behandlung, zeigte er mir noch den UHU als Übung. (Kopf nach rechts drehen soweit es geht ohne Schmerzen und mit dem Zeigefinger leichten Druck ausüben, das selbe auf der linken Seite und dies 3x am Tag wiederholen) Morgen möchte er sehen wie die Übung klappt. Sollte sie gut klappen, bekomme ich dann schon Übung zwei beigebracht. (Zum Glück bin ich Diszipliniert) 😉 Außerdem sollte ich möglichst flach und versuchen auf dem Rücken zu schlafen, ich bin echt gespannt ob ich das jetzt auch schon wieder kann.

Mittlerweile spüre ich leicht, den versprochenen Muskelkater. Müde bin ich allerdings noch nicht. Aber das kann auch an dem kalten Apartmentzimmer liegen…hier sind alle Heizungen auf Anschlag und ich sitze mit der Bettdecke auf dem Sofa, habe eine Jeans, Thermostrumpfhose+ zwei paar Socken an, einen dicken Pulli + Top und hatte bis kurzem eiskalte Hände… Mein Freund hat sich schon ins Bett verkrümmelt weil es das wärmste Zimmer ist… Ach ja Fußboden Heizung ist schon was feines. 🙂

Andererseits ist die Aussicht hier einfach fantastisch. Oberstdorf wird auch nach der Behandlung nicht zum letzten Mal gesehen haben :). So das wars jetzt erstmal. Morgen gehts weiter :).

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Upright MRT und der 1. Besuche bei Dr. Gnad in Augsburg.

Am 23. und 24. November war es endlich soweit mein Upright MRT stand in Frankfurt an. Das hieß für meinen Partner und mich, zwei Tage hin und her nach Frankfurt fahren, da ja Hotels nicht geöffnet waren. Ich hatte mich für diesen Schritt entschlossen, da mir Dr. Steeb sagt, dass nur die oberen Wirbel (also das Kopfgelenk) betroffen wären. Also bat ich ihn um einen Befundbericht, diesen nutzte ich und schickte ihn zusammen mit meinen anderen Befunden der Upright Praxis als Überweisungsersatz. Da ich leider keinen Arzt finden konnte der mir die Kostenübernahmeantrag für die KK ausfüllen wollte, zahlte ich die Untersuchung selbst. (Tja mein Weihnachtsgeld wurde dieses Mal in die Gesundheit angelegt… war somit futsch)

Wir kamen am 23. ganz ohne Streß in Frankfurt an. In der Praxis wurden wir sehr herzlich empfangen. Da wir zu früh dort waren musste ich noch etwas warten, das Wartezimmer war ebenfalls sehr modern und bequem eingerichtet. Als ich dann aufgerufen wurde, hatte ich noch kurz ein Vorgespräch mit dem Radiologen und mich danach erstmal umziehen (es hieß ich sollte bequeme Kleidung ohne Metall anziehen) danach ging es auch schon los. Das MRT ist sehr bequem, es muss niemand davor Angst haben, man hat einen guten Blick und einen Fernseher mit Wunschprogramm gibt es auch. (Blöd wenn man wie ich – 3,5 Dioptrien hat und das Bild nur verschwommen sieht ;-))) ) Jedenfalls durfte ich mich aufrecht und bequem Hinsitzen, wurde angeschnallt und fixiert, denn ich sollte mich ja nicht bewegen. Dann bekam ich eine Art Halsband um. Dies diente der Untersuchung der gesamten HWS. Zum Schluss bekam ich dann noch zwei Balken vor die Stirn und einen vor den Rumpf. Leider musste ich sehr flach atmen, weil dieses Halsband bei der kleinsten Erschütterung verwackelte Bilder lieferte… das war aber das einzige was wirklich unangenehm gewesen war. Das ganze dauerte ca. 40 min danach konnte ich wieder gehen. Am Nachmittag bekam ich dann schon das Ergebnis per E-mail. Wir entschieden uns noch einen Abstecher in die City zu machen und bei Chiportal einem sehr guten Mexikaner den wir noch aus New York in guter Erinnerung hatte, Essen to go mitzunehmen. Danach ging’s dann wieder zurück zu meiner Mutter.

Am zweiten Tag, wusste ich ja schon was mich erwartete. Somit zog ich mich auch dementsprechend an. Leider merkte ich erst im MRT, dass ich meine Apple Watch noch am Arm hatte und wurde sofort von der MTA in den Umkleideraum geschoben. 😀 (der Apple Watch gehts übrigens so gut wie vorher) Danach konnte es losgehen. Diesen Mal bekam ich kein Halsband sondern eine Art Kopfkorb. Diese wurde mit sehr angenehmen Pads ausgestopft, dass es auch wirklich bequem war. (Es war so bequem, dass ich wirklich eingeschlafen bin 😀 :D, zweimal fragten sie nach ob es mir gut ginge) Dieses Mal gabs auch keine Wackler in der Bildgebung. Dann kam die Rotation, auch das hatte ich mir viel schlimmer vorgestellt aber selbst diese Position war eher gechillt. Als sie fertig waren, durfte ich nochmal kurz ins Wartezimmer und wurde dann zum Radiologen gerufen. Zuerst sah alles gut aus. Bis er dann auf meine Nachfrage hin, zum Kopfgelenk ging und meine Bänder begutachtet. Ergebnis: Microinstabiltät zwischen Atlas und Axis bei Rotation. Atlas wurde um 1mm nach rechts verschoben. Ein Band ist überdehnt und zwei, drei Kapseln haben auch was abbekommen. Dadurch wurde auch der Rückenmarkskanal um 0,66mm eingequetscht. (die medizinischen Begrifflichkeit haben ich gerade nicht parat). Somit wumms- Funktionelle Microinstabltät des Kopfgelenks und die Erkenntnis, das überdehnet Band bleibt überdehnt…. Es ist zum Glück nicht so Schlimm wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich spürte einerseits Erleichterung weil es nicht so schlimm war als ich gedacht hatte, andererseits freute ich mich total, dass ich mit meiner eigenen Recherche soweit gekommen bin und auf meine Intuition und Bauchgefühl gehört habe. Auch dass ich mich nicht hab bequatschen lassen und meinen eigenen Weg gegangen bin. Aber da war auch noch eine Wut. Ich war auf die Ärzte wütend, die mich für verrückt erklärt hatten und mir keinen Meter zugehört hatten. Weder der Chef der Physiotherapie, noch die Neurologin oder der HNO und besonders nicht diesen Quacksalber von Orthopäde ganz zu Anfang. Also fasste ich einen Plan. 😉

Mit dem Ergebnis des MRT fuhren wir am nächsten Tag zu Dr. Gand nach Augsburg. Ich kannte die Rezessionen über ihn und dachte mir okay, er ist trotz allem der Kollege von Dr. Tempelhof, er kann nicht schlecht sein… Natürlich war ich gespannt, was er sagen und tun würde oder mir auch raten würde, mit diesem Ergebnis. Als wir dahin kamen (mein Freund durfte mit in die Behandlung) saß uns ein sehr freundlicher und cooler Arzt gegenüber. Er fragte mich zuerst nach meinen Symptomen und las sich den Befund durch. Danach wurde ich nochmals untersucht. Und er traf ungelogen jeden Punkt der verdammte Schmerzen verursachte… Jedenfalls fand er heraus, dass inzwischen mein Biss nicht mehr richtig saß, ich einen leichten Beckenschiefstand hatte (daher kam auch die entzündete Fußsehne von der ich ja schon berichtet habe) und Brettharte Schulter, sowie Blockaden in der BWS und der gesamten HWS entlang. Bei der Übung mit dem „Wissen wo ich mich Raum befinde“ habe ich total versagt und wurde auch noch von meinem Freund torpediert 😉 da ich immer näher zu meinem Freund seinem Stuhl lief xD. Jedenfalls empfahl er mir die Atlastherapie nach Arlen und versprach mir eine bis zu 80% Chance auf Besserung. Da mein Freund ebenfalls einen guten Eindruck von Herr Dr. Gnad hatte, stimmten wir nach einer Nacht schlafen der Behandlung zu und ich machte am nächsten Tag telefonisch die ersten Termine aus.

Bei Dr. Gnad und Tempelhof sieht die Behandlung folgendes vor:

5 Einheiten danach vier Wochen Pause, dann vier Einheiten, danach wieder vier Wochen Pause, danach drei Einheiten (in dieser Phase würde sich der Atlas dann stabilisieren) und wieder vier Wochen Pause, dann nur noch zwei Einheiten und je nachdem ob man noch was benötigt oder nicht entweder nochmal zwei oder evtl nur noch eine. + Übungen schon von Beginn an.

Da mich viele gefragt haben, ob ich berichten werde wie die Therapie abläuft und was gemacht wird. gibt es hier in dieser Zeit der Einheiten, jeden Tag ein Update. 🙂

Gesundheit, Wirtschaft/Politik

2020 – Ein Jahr das in die Geschichte eingeht…

Eigentlich war zu Jahresbeginn alles wie immer. Das Wetter brachte keinen Schnee, nur Regen und Schmuddelwetter. Die Menschen auf der Welt lebten ihr Leben, planten Reisen, Veranstaltungen und besonders die Asiaten freuten sich auf ihre Golden Week und das wie immer im Februar stattfindende Neujahrsfest.

Doch in diesem Jahr sollte alles anders werden. Schon Ende Dezember 2019 gab es vor allem in Wuhan immer mehr Fälle einer neuartigen Lungenkrankheit. Am 31. Dezember meldet China diese Fälle offiziell der WHO. Wir hier in Deutschland hörten aber zum ersten Mal Anfang Januar von dieser im Radio, als kleine Meldung aus aller Welt. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht was daraus werden würde.

Jedoch überschlugen sich innerhalb kurzer Zeit die Ereignisse. Innerhalb von wenigen Tagen ordnete China in der Milliarden Stadt Wuhan einen kompletten Lockdown an. Da diese neue bis dato unbekannte Krankheit zu grassieren begann und innerhalb sehr kurzer Zeit die Menschen gerade zu dahin raffet. Es gingen Bilder durch die Medien von heillos überfüllten Krankenhäusern und täglich hörte man und las von immer weiter steigenden Todeszahlen. Ein besonders beeindruckendes Bild von einem innerhalb von einer Woche erbautem, voll funktionsfähigem Krankenhaus ging ebenfalls um die Welt. Da darf man wirklich sagen Respekt an China.

Etwa ein paar Tage nach dem ereignisreichen Lockdown in China gab es dann erste Meldungen aus aller Welt von weiteren Infizierten. Zu dieser Zeit wurden dann auch die Feierlichkeiten für das Neujahrsfest komplett abgesagt. In einer beispiellosen Rettungsaktion charterte der Außenminister Maas Flugzeuge der Lufthansa und brachte die in China lebenden Deutschen unversehrt wieder zurück. Doch das Virus mit Namen Corona war bereits schon da. Dank seiner relativ langen Inkubationszeit von 14 Tagen gelang es unbemerkt auf einer Geschäftsreise in ein Meeting in Bayern. Sowie auch in andere Teile Europas.

Kurze Zeit nach diesem Meeting meldet Bayern zehn Infizierte mit dieser neuartigen Krankheit. Im Verlauf dieser Woche, es war nun schon Mitte Februar, bekam die Krankheit ihren Namen Covid-19. Der Virus selbst wurde SARS-CoV-2 genannt. Da er zu 80 % dem 2003/04 SARS auslösenden Virus gleicht.

Es vergingen weitere Wochen in denen immer wieder über Corona und die Krankheit berichtet wurde. Zu dieser Zeit gab bereits in Italien mehr als 150 Infektionen, den Norden traf es besonders hart. Nach einigem Hin und Her wurde Norditalien dann am 23. Februar genauso abgeriegelt wie China. Am 09. März 2020 wurde für ganz Italien eine Ausgangssperre verhängt.

Am 11. März 2020 rief die WHO nachdem weitere Länder Infizierte meldeten, die weltweite Pandemie aus. Auch hier in Deutschland verschlimmerte sich die Lange. Bereits Anfang März (04.03) wurde ein wichtiges Großereignis wegen des Grassieren des Viruses abgesagt: Die Leipziger Buchmesse. Kurz darauf wurden weitere Großveranstaltungen sogar verboten.

Wiederum überschlugen sich die Ereignisse. Plötzlich wurden die Kitas und Schulen geschlossen. Viele Arbeitnehmer verlagerten daraufhin ihren Arbeitsplatz zu sich nach Hause. Bundesweit wurde das flächendeckende Homeoffice eingeführt und von Telekom und Co. sogar noch unterstützt.

Der wohl denkwürdigste Tag war der 22. März 2020. An diesem Freitag trat Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut vor Mikrofon (nachdem ihre Rede zum Abstand einholen und Hände waschen nicht unbedingt von der Bevölkerung gehört wurde) und verkündete strenge Abstandsregeln.Wir durften uns zwar im Freien zum Spazieren gehen bewegen aber nur mit den Personen die sich im selben Haushalt befinden und noch einer weiteren Person die nicht zur Familie gehörte. Ausgenommen Lebenspartner/in. Dies hieß für mich ich konnte vorerst meine Mutter und Oma nicht mehr persönlich sehen, denn diese neuen „Coronavorschriften“ wurden auch streng kontrolliert. Friseure, Buchhandlungen, Fitnessstudios, Hallen-Freizeitbäder, Vergnügungsparks usw. und die Gastronomie wurden komplett lahmgelegt und mussten schließen. Nur Systemrelevante Geschäfte sowie Ärzte, Krankenhäuser usw. die Verwaltung und Ämter durften weiterhin normal weiter arbeiten. Zeitgleich wurde eine weltweite Reisewarnung verhängt und die Anfang der 2000er abgeschafften Grenzkontrollen wurden wieder eingeführt. Jetzt hieß es Deutschland first. Noch nie in der Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg gab es so etwas.

Kurz nach unserem Lockdown war es als systemrelevante Arbeitnehmerin sehr entspannt auf den Straßen. Es gab keine Staus, die Städte und Straßen waren wie ausgestorben. In den sozialen Medien wurde vor allem ein Hashtag #stayhome #safelives geradezu gehypt. Ein weiteres Unwort in dieser Zeit war „flaten the curve“. Die bezog sich vor allem auf unser auch in Deutschland kaputt gespartes Gesundheitssystem. Es gab schlicht weg sowie in Italien und den USA eben auch nicht soviele Intensivbetten wie es laut der Prognose der Virologen Patienten geben sollte. Somit musste vor allem Italien als abschreckendes Beispiel herhalten.

14 Tage nachdem der erste Lockdown beschlossen wurde, folgte eine Verlängerung um weitere 14 Tage. Doch bereits in dieser Zeit wurden die Diskussionen um Lockerungen immer lauter. Ende April stellte die Regierung zusammen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer einen drei Stufen Plan vor. Dieser beinhaltet die stufenweise Zurücknahme der Coronaregeln. Zeitgleich wurde die von Virologen als vorher nutzlos bezeichnete Maskenpflicht eingeführt. D.h wenn wir einkaufen gehen oder mit dem öffentlichen Nah/Fernverkehr unterwegs sind. dann müssen wir ein Stück Stoff über Mund und Nase tragen…. Als Brillenträger die reinste Freunde….

Mittlerweile sind wir bei Stufe orange. Seit 18. Mai 2020 darf die Gastro wieder ihre Türen öffnen aber nur unter strengen Hygieneregeln. Ja auch der Mundschutz spielt hier wieder eine größere Rolle. Friseure und Tattoostudios, sowie auch die übrigen Geschäfte durften seit dem 04. Mai 2020 wieder ihre Tore öffnen allerdings auch hier gelten jetzt die strengen Hygieneregeln. Im übrigen rate ich jedem aktuell von einer Shoppingtour ab. Die Zeit die man vor dem Laden in der Warteschlange verbringt, kann man beim Online Shopping viel besser nutzen. Wobei ich trotzdem ein Freund von Sei loyal kauf lokal bin.

Auch für die Fitnessstudios und Freizeitparks gibt es schon wieder ein Öffnungsdatum- ab dem 02. Juni 2020 soll es soweit sein. Noch gibt es jedoch kein Konzept auf was dann geachtet werden muss, aber mein Freund und ich können es kaum erwarten wieder ins Fitness zu gehen.

Was gibt es noch zu sagen: Nun ja dank dieses beispiellosem Experiments des Lockdowns gibt es in Deutschland mehr Kurzarbeit den je. Es wohl schon so, dass wir uns mittlerweile in einer Rezession befinden. Wie diese abgemilderter werden soll darüber streiten noch die zuständigen Politiker. Unklar ist außerdem auch für 1.000de darunter auch für uns was jetzt mit dem schon gebuchten und teils oder bezahlten Urlauben passiert. Denn nicht nur in Deutschland, USA, Japan und China gab es einen Lockdown, sondern fast auf der ganzen Welt. Aber definitiv in ganz Europa.

Spanien möchte zwar wenn es die Zahlen zulassen, die Grenzen wieder Ende Juni für den Tourismus öffnen, jedoch wurden erst einmal am 23. Mai die dort harten Ausgangssperren bis zum 06. Juni verlängert. Somit ist alles noch offen. Aber für meinen Freund und mich steht fest: Urlaub dieses Jahr im eigenen Land.

Bleibt abzuwarten was uns die Coronaregeln und die daraus resultierenden Lockerungen noch alles schönes bescheren. Aber momentan heißt es erstmal wie in meinem Lieblingsamine ONE PIECE: TO BE CONTINUED.

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For your attention

Hallöchen ihr durch Google und Co hierher Geführten,

wie ihr sehen könnt wird dieser Blog nicht oft aktualisiert. Das liegt zum Einen daran, dass ich durch meinen Beruf nur selten Zeit zum Schreiben habe und zum Anderen dass ich mich mittlerweile wieder auf meine Wurzeln besinnt habe und lieber Fanfictions zu Animes und Co. verfasse.

Wenn ihr nun neugierig geworden seid, dann dürft ihr euch gerne auf www.fanfiction.de und www.wattpad.com in meine immer noch laufenden Geschichten reinschmöckern und gespannt sein wie es weitergeht und was noch kommt. 🙂 Ich schreibe dort unter dem Pseudonym: Sunnysakura und Sunnysakura1988.

Hier werde ich in Zukunft vor allem eher subjektive Beiträge zum Weltgeschehen und anderen Dingen verfassen. Dies wird meist dann in der Kommentarform passieren.

Ich habe zwar Kulturjournalismus studiert und auch meine Erfahrungen im Boulevard Bereich sammeln dürfen. Jedoch ist der Journalismus 4.0 nichts für mich. Ich möchte Zeit haben meine Beträge zu planen und nicht innerhalb von Minuten die neueste Polizeimeldungen zusammenschustern und Clickbait betreiben… sowie es sehr viele uns bekannte Zeitungen und die Medien generell handhaben.

I´m not a journalist

I´m a storyteller.

Kino

50 Shades of Grey – sinnliche Erotik trifft auf Liebe

Wenn ich eines nicht verstehen kann dann das: Wieso müssen die ach so gebildeten Kritiker immer alles schlecht machen was sie nicht kennen oder gar gelesen haben. Bestes Bsp. hierfür ist die Verfilmung der Twilight Fanfiction Fifty Shades of Grey von E.L. James.  Da ich gerade erst aus dem Kino komme weiß ich mittlerweile bestens über die Umsetzung des ersten Buches Bescheid.

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2014 im Rückblick – thank You for visiting my Blog a new Text is coming soon ;)

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 470 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 8 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.